photovoltaikanlage einfamilienhaus

Photovoltaikanlagen

Strom selbst erzeugen, nutzen und Geld sparen

Machen Sie mit einer Photovoltaikanlage Ihre eigene Energiewende!

Photovoltaikanlagen sind der Kern einer dezentralen Energieversorgung und Sie werden überrascht sein, wie einfach und schnell es geht, Strom selbst und unabhängig herzustellen, ohne Umweltbelastungen und das wesentlich günstiger als vom Stromanbieter. Solarstrom können Sie für Ihre Geräte im Haus nutzen, für Ihre Heizung und zum Laden Ihres Elektroautos.
Und das schöne ist: PV-Anlagen finden überall Platz: auf dem Hausdach, auf der Garage, als moderne Terrassenüberdachung oder als Fassadenverkleidung.  

Machen Sie Ihre eigene Energiewende und steigen Sie auf eine moderne Energieversorgung um. 

Wir zeigen Ihnen, wie einfach Sie Ihren Solarstrom selber herstellen können, wie Sie aus Ihrem Haus ein SmartHome machen, geben Ihnen Tipps, Antworten zu Ihren Fragen und stellen Ihnen unsere Produkte vor.
 

So einfach kann man Solarstrom mit Photovoltaik herstellen. 

Fragen & Antworten, Tipps und Produkte

Was ist der Unterschied zwischen einer Solaranlage, Photovoltaikanlage und einer PV-Anlage?

Der Begriff Solaranlage beschreibt allgemein alle Technologien zur Umwandlung von Sonnenenergie in eine andere Energieform. Dazu gehören Solarthermieanlagen zur Warmwassererwärmung oder zur Heizungsunterstützung und Photovoltaikanlagen (Fotovoltaikanlage nach neuer Rechtschreibung) zu Erzeugung elektrischer Energie. Photovoltaikanlagen werden oftmals auch einfach als PV-Anlagen abgekürzt oder als Solarstromanlagen bezeichnet. In den folgenden Abschnitten werden die Begriffe im Sinne der elektrischen Energieumwandlung verwendet, also Photovoltaikanlagen.

Tipp: Alternativ und vor allem günstiger können Sie statt mit einer Solarthermieanlage auch Ihre Photovoltaikanlage zur Wassererwärmung nutzen. Z.B. mit einer Brauchwasserwärmepumpe oder einem Heizstab.

Bild: Einfamilienhaus mit Solarthermieanlage, links auf der Garage und einer Photovoltaikanlage auf dem Hausdach.

Aus welchen Komponenten besteht eine Photovoltaikanlage?

Photovoltaikanlagen bestehen aus den drei Hauptkomponenten: Photovoltaikmodule, Wechselrichter und dem Dachgestell. Daneben benötigt man noch spezielle Solarkabel (Stringleitungen) um den Solarstrom vom Dach zum Wechselrichter zu leiten, Steckverbindungen, Kabelkanäle und Elektromaterial für den Anschluss an das Hausnetz bzw. an das öffentliche Stromnetz. 

Zur Steigerung des Eigenverbrauchs wird der Großteil heutiger Photovoltaik-Hausanlagen bereits mit Solarstromspeichern ausgestattet. Somit gehört der Stromspeicher zu einer festen Komponente einer moderne PV-Anlage.

 

 

 

Photovoltaikmodule - Strom aus Sonnenlicht

Photovoltaikmodule sind faszinierend, sie erzeugen Strom aus Sonnenlicht, geräuschlos, ohne umweltschädliche Immissionen und über Jahrzehnte hinweg. Sie sind die Basis für eine zeitgemäße Energieversorgung. Photovoltaikmodule gibt es in verschiedenen Größen und unterschiedlicher Optik. 

Der Wechselrichter - macht Ihren Solarstrom nutzbar

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) um und macht ihn für Ihren Haushalt oder Betrieb nutzbar. Durch die geschickte Auswahl des passenden Wechselrichters lässt sich eine Photovoltaikanlage ideal auf die lokalen Einsatzbedingungen abstimmen. Die Anlagenplanung muss dabei die Besonderheiten des Standortes, wie Größe, Lage, Ausrichtung und eine evtl. Verschattung berücksichtigen

Das Dachgestell – die sichere Verbindung zu Ihrem Dach

Das Dachgestell ermöglicht eine schnelle und sichere Montage der Photovoltaikmodule auf Ihrem Dach. Egal ob Ziegel-, Blech- oder Flachdach, für jeden Dachtyp git es speziell entwickelte Dachbefestigungen - sicher bei allen Witterungsverhältnissen.

Der Solarstromspeicher – Solarstrom 24h nutzen

Sie wollen Ihren Solarstrom auch in den sonnenarmen Stunden oder in der Nacht nutzen und so Ihre Stromkosten noch stärker senken? Der Stromspeicher speichert den Solarstrom und gibt diesen dann wieder ab, sobald die Photovoltaikanlage zu wenig Strom für die angeschlossenen Verbraucher liefert.

Wie lange dauert die Montage einer Haus-Photovoltaikanlage?

Durch den hohen Standardisierungsgrad dauert die Montage inkl. des elektrischen Netzanschlusses einer Photovoltaikanlage nur zwei Arbeitstage, ohne viel Schmutz und Lärm. Vor der Montage muss die Anlage jedoch beim zuständigen Stromnetzbetreiber angemeldet werden. Erhält man von dort grünes Licht kann es losgehen.

In der Regel beginnt man mit der Montage des Modulfeldes. Für jeden Dachtyp, beispielsweise Ziegel- oder Flachdach, gibt es speziell entwickelte Befestigungen, die eine sichere Aufnahme der Module garantieren. Ist die Unterkonstruktion installiert, werden die Stringleitungen vom Dach zum Standort des Wechselrichters verlegt, anschließend die Module befestigt und untereinander angeschlossen. 

Tipp: Wurden keine Leerrohre während des Hausbaus eingeplant, werden die Stringleitungen an der Fassade, parallel zum Regenfallrohr in einem „fast“ unsichtbaren Kabelkanal heruntergeführt.
Der Wechselrichter wird in der Regel im Keller montiert, da hier die Umgebungstemperatur geringer ist und dadurch das Gerät besser gekühlt wird. 

Jetzt fehlt nur noch der Anschluss des Solarkraftwerks an das Haus-, bzw. an das öffentliche Stromnetz. Der Wechselrichter wird hierzu an die Hauptverteilung (Zählerschrank) angeschlossen. Die PV-Anlage ist jetzt betriebsbereit. 

Bild: Installation der Module auf dem Dachgestell

Photovoltaik-Leitfaden 2017

Photovoltaik-Leitfaden 2017

Sie wollen Ihre Stromkosten senken und planen eine Photovoltaikanlage für Ihr Haus oder Betriebsgebäude? Sie wissen noch nicht worauf Sie achten müssen und benötigen Unterstützung? Hier erhalten Sie kostenfrei den Leitfaden „Schritt für Schritt zur eigenen Photovoltaikanlage” 2017 als PDF-Ausgabe. Der Leitfaden hilft Ihnen mit Tipps aus der Praxis Ihre Photovoltaikanlage mit oder ohne Stromspeicher richtig zu planen und zu realisieren.

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Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Die auf dem Dach installierten Photovoltaikmodule wandeln die auftreffende Lichtenergie in den Solarzellen in elektrische Energie (in Gleichstom) um. Damit Sie diesen Gleichstrom in Ihrem Haus oder Betrieb nutzen können, wird er über einen koffergroßen Wechselrichter, der meistens im Keller installiert wird, in netzüblichen Wechselstrom gewandelt werden.

Immer dann, wenn Sie elektrische Geräte eingeschaltet haben, werden diese mit Solarstrom versorgt, produzieren Sie mit der PV-Anlage mehr Strom als aktuell benötigt, wird dieser im Stromspeicher zwischengespeichert. Nur für den Fall, dass Ihr Photovoltaik-Speicher-System nicht genügend Strom liefert, müssen Sie noch Strom zukaufen. 

Zu viel produzierter Solarstrom, den Sie nicht selbst benötigen, speisen Sie in das öffentliche Stromnetz ein. Hierfür erhalten Sie entweder eine Vergütung oder Sie lagern ihn für die sonnenarmen Monate in der Stromcloud.

Tipp: In Deutschland ist die Höhe der Einspeisevergütung über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geregelt, in Österreich ist es vom regionalen Energieversorger abhängig. Weitere Details zur Förderung und Einspeisvergütung.

Welche Dachneigung und Ausrichtung ist für eine Photovoltaikanlage am besten?

Damit Sie Ihren eigenen Strom produzieren können, sollten Sie über geeignete Flächen verfügen auf denen Sie Photovoltaikmodule installieren können. Hierfür sind Satteldächer, Flachdächer, Vordächer oder auch Fassaden geeignet.

In der Vergangenheit bestand oft die Meinung, dass nur nach Süden ausgerichtete Module, mit einer Neigung von 30 Grad wirtschaftliche Erträge liefern. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das zum Glück nicht so ist und dass Ost-, oder Westdächer und sogar flache Norddächer, sinnvolle Erträge liefern. 

Unter Photovoltaik-Rechner finden Sie die Modul-Ausrichtung-Dachneigung-Tabelle aus der Sie Ihren persönlichen Wert für Ihre Dachneigung und Ausrichtung entnehmen können.

TIPP: Je weiter das Modul von Süden entfernt ist, desto flacher sollte es montiert sein. Ein Photovoltaikfeld auf einem Ostdach, mit einer Neigung von 20 Grad liefert zum Beispiel noch 90 Prozent gegenüber einer vergleichbaren Südanlage. 

Wie groß sollte meine Photovoltaikanlage sein?

Die optimale Größe Ihrer PV-Anlage hängt vorrangig von Ihrem Stromverbrauch ab. Die Anlage sollte mindestens so viel Strom über das Jahr liefern, wie Sie benötigen, besser etwas größer. Sehen Sie hierzu in Ihre letzten Stromrechnungen, wie viel Strom Sie in den letzten Jahren verbraucht haben und wie die Entwicklung ist. 

Berechnen Sie jetzt die Größe Ihrer Photovoltaikanlage. Unter "Photovoltaik-Rechner" zeigen wir Ihnen, wie Sie die optimale Größe ihrer Solaranlage berechnen oder nutzen Sie für eine überschlägige Berechnung den Solarrechner.

Durchschnittlich liefert die Sonne ca. 1.000 Kilowattstunden pro 10 Quadratmeter Solarfläche in einem Jahr. Eine 45 Quadratmeter große Photovoltaikanlage produziert somit den Jahresstrombedarf (ca. 4.500 kWh) einer vierköpfigen Familie.

Wie viele Quadratmeter Fläche stehen zur Verfügung? Wenn Sie ein Ziegeldach haben geht es ganz einfach. Sie messen einen Ziegel aus und zählen dann die Anzahl der Ziegel in der Tiefe und in der Länge.

TIPP: Denken Sie bei der Anlagengröße auch an Ihre künftigen Bedürfnisse. Wird eventuell bald Ihre alte Gas- oder Ölheizung durch eine umweltfreundliche Wärmepumpe ersetzt, lassen Sie sich Infrarotheizungen installieren oder planen Sie die Anschaffung eines Elektroautos?
Auch diese Geräte oder das E-Auto können mit Solarstrom betrieben oder geladen werden.

Photovoltaikanlage besser mit oder ohne Stromspeicher?

Tipp mit dem Sie Ihren künftigen Eigenverbrauch und eine sinnvolle Speichergröße ermitteln. Messen Sie ca. eine Woche den Verbrauch zwischen 6:00 Uhr und 18:00 Uhr bzw. zwischen 18:00 Uhr und 6:00 Uhr und berechnen Sie Ihren prozentualen Tag- und Nachtverbrauch. 

Nachdem die Einspeisevergütung, die in Deutschland über das Erneuerbare Energien Gesetz (EGG) geregelt ist, nur noch bei ca. 12 Cent liegt, der typische Haushaltsstrom aber bei durchschnittlich 28 Cent, werden die meisten Solaranlagen mit einem Solarstromspeicher ausgestattet. Durch den hohen Eigenverbrauch von bis zu 80 Prozent und der damit verbundenen hohen Einsparung, macht sich ein Stromspeicher bezahlt.

Ob ein Stromspeicher für Ihre individuelle Situation sinnvoll ist und welche Speicherkapazität Sie benötigen, hängt von ihrem individuellen Verbrauchsverhalten ab.

Checkliste: Stromspeicher ja oder nein?
  • Wie viel Strom verbrauchen Sie durchschnittlich pro Jahr?
  • Zu welcher Tageszeit (Tag oder Nacht) verbrauchen Sie den meisten Strom?
  • Wie viel Dachfläche steht zur Verfügung und wie groß wird die Photovoltaikanlage?
  • Haben Sie besondere stromintensive Verbraucher in Ihrem Haus?
  • Welche Autarkie wollen Sie erreichen?

Was kostet eine Solaranlage zur Stromerzeugung?

Darauf kann man keine pauschale Antwort geben, weil es von vielen Faktoren abhängig ist. Der Preis für Ihre Solaranlage ist abhängig von der Leistungsgröße des Modulfeldes, evtl. notwendiger Zusatzkosten und ob Ihre Anlage mit oder ohne Stromspeicher ausgestattet wird. Grundsätzlich gilt aber, dass sich die Investition durch die Stromkosteneinsparung im Durchschnitt nach 10 bis 12 Jahren refinanziert. Das bedeutet, dass Sie danach Ihren Strom völlig kostenfrei beziehen – ein Leben lang. Und noch ein Vorteil! Die Anlage können Sie ganz bequem über sehr günstige Solarkredite finanzieren. So brauchen Sie kein Eigenkapital. Eine Preisübersicht finden Sie unter Strom-Spar-Paketen.

Checkliste: Was kostet eine Solaranlage?
  • Wie viel Strom verbrauchen Sie im Durchschnitt pro Jahr?
  • Welche Dachfläche steht Ihnen zur Verfügung?
  • Wie autark wollen Sie werden oder wie viel Solarstrom wollen Sie selbst herstellen und verbrauchen?
  • Soll die Anlage mit einem Stromspeicher ausgestattet werden?
Die enerix Strom-Spar-Pakete mit schlüsselfertigem Rundumservice sind optimal auf den Strombedarf in Ein- und Mehrfamilienhäusern, mit einem typischen Jahresstromverbrauch zwischen 2.500 und 10.000 Kilowattstunden, abgestimmt. 
Der Vorteil der Komplettpakete ist die unkomplizierte Auftragsabwicklung und das erprobte Zusammenspiel der Komponenten.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage in Deutschland oder Österreich überhaupt?

Wer meint, dass sich Photovoltaikanlagen nur in südlichen Ländern rechnen ist schlecht informiert. Die Globalstrahlung ist mit durchschnittlich 1.100 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/a) im Jahr in Deutschland und Österreich nahezu halb so groß, wie in der Sahara. 

Umgerechnet auf Photovoltaikanlagen sind das pro 10m² Modulfläche 1.000 Kilowattstunden Solarstrom im Jahr. Das ist ein riesiges Energiepotenzial, das jeder Hausbesitzer für seine Energieversorgung nutzen kann und sollte. 

Tipp: Unter Photovoltaik-Rechner finden Sie die Ertragstabellen für die Bundesländer in Deutschland und Österreich aus denen Sie Ihren persönlichen regionalen Energieertrag entnehmen können.

Diese Energie liefert die Sonne zwar nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt, und im Winter produzieren Photovoltaikanlagen natürlich weniger Strom, über die Kombination aus einem Stromspeicher und einer Stromcloud kann man seinen Sommerstrom aber für den Winter lagern und dann nutzen wenn wenig Sonne scheint. 

Was sind die Vorteile einer Photovoltaikanlage?

Hauptgrund für Anschaffung einer Photovoltaikanlage ist die günstige Eigenversorgung mit „Grünem Strom“, denn typischer Haushaltsstrom vom Energieversorger ist in der Regel doppelt so teuer wie Solarstrom vom eigenen Hausdach. Durch die Langlebigkeit der PV-Anlage zahlt sich die Investition mehrfach aus. 

Neben den monetären Vorteilen produziert eine Photovoltaikanlage umweltfreundlichen Strom ohne irgendwelche Emissionen. So zahlt sich die Anlage für den Betreiber und für die Umwelt aus.

  • Sie sparen Geld, weil Sie Ihren Strom selbst herstellen.
  • Sie müssen weniger Strom aus dem Netz beziehen.
  • Sie machen sich autark und unabhängig von Energiekonzernen und steigenden Strompreisen.
  • Überschüssigen Strom verkaufen Sie an den regionalen Energieversorger.
  • Die Photovoltaikanlage refinanziert sich durch die Einsparung und durch den Stromverkauf.
  • Ihr Solarstrom bleibt konstant günstig, auch wenn Strompreise steigen.
  • Sie benötigen kein Eigenkapital und nutzen günstige Solarkredite.
  • Sie leisten Ihren persönlichen Anteil an der Energiewende.

Benötigt man eine Baugenehmigung für die Installation einer PV-Anlage?

Photovoltaikanlagen sind bauliche Anlagen im Sinne des Baurechts und müssen daher die baurechtlichen Bestimmungen erfüllen. Maßgebend sind die jeweiligen Bauordnungen der Bundesländer. In der Regel sind typische Photovoltaikanlagen „schlicht genehmigungsfreie“ Vorhaben, wenn sie parallel zur Dachfläche oder an der Fassade montiert sind. Eine Baugenehmigung ist also i.d.R. nicht erforderlich. 

Auf denkmalgeschützten Gebäuden und dort, wo Gebäudeensembles insgesamt unter Denkmalschutz gestellt sind, sind Photovoltaikanlagen genehmigungspflichtig. Die Kommunen können in ihren regionalen Bebauungsplänen weitere Vorgaben treffen. 

Photovoltaikfachbetriebe kennen die regionalen Vorgaben und liefern im Bedarfsfall den Service.

Haus-Photovoltaikanlagen sind in der Regel genehmigungsfrei.

Was ist ein Kilowattpeak?

Bei der Beschreibung der Größe einer Photovoltaikanlage wird häufig von Kilowatt-Peak (kWp) gesprochen. Damit wird die Spitzenleistung der Anlage beschrieben, die diese unter Standardbedingungen (Solarstrahlung: 1.000 W/m² und Modultemperatur: 25 °C) erzielen kann. Das ist vergleichbar beim Auto die Leistungsangabe in kW unter Standardtestbedingungen.

Die Bezeichnung setzt sich zusammen aus der Leistungseinheit Kilowatt (kW) und dem englischem Wort „peak“ für Spitze. Häufig spricht man auch von der Nennleistung der gesamten PV-Anlage. Die Nennleistung der einzelnen Solarmodule, aus denen die Anlage besteht, wird in der kleineren Einheit Wp (Watt peak) definiert. (Einheitsdefinition: 1 kWp = 1.000 Wp).

Vielfach werden bei der Anschaffung die Preise pro kWp verglichen. Ein schlechter Vergleich, weil es nicht darauf ankommt wie viel kWp eine PV-Anlage hat, vielmehr was die PV-Anlage pro Jahr an Energie pro Jahr (kWh) produziert.

Welche Förderungen erhält man für Photovoltaik-Hausanlagen?

Förderung in Deutschland

Photovoltaikanlagen werden in Deutschland seit dem Jahr 2000 über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert. Die Förderung besteht darin, dass für jede, in das öffentliche Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde, eine für 20 Jahre festgelegte Einspeisevergütung gezahlt wird und sich die Investition darüber refinanziert. Seit dem die Einspeisevergütung für den privaten Endverbraucher unterhalb der Strombezugskosten liegt, besteht größeres Interesse am Eigenverbrauch.

Förderung in Österreich

In Österreich erhalten Betreiber einer Photovoltaikanlage bis 5 kWp eine einmalige Investitionsförderung über den Klima- und Energiefonds. Die Förderpauschale für Photovoltaikanlagen beträgt 275 Eur pro kWp bzw. für gebäudeintegrierte Anlagen 375 Euro pro kWp. Um einen Antrag auf Förderung stellen zu können, ist eine Registrierung für das geplante Projekt vor der Installation der Anlage erforderlich.

Muss man seine Photovoltaikanlage reinigen lassen?

Verunreinigungen der Photovoltaikmodule durch Schmutz oder Staub führen dauerhaft zu einer Leistungsminderungen der Photovoltaikanlagen. Bei installierten Modulen, ab einer Modulneigung von 20 Grad, beispielsweise auf typischen Schrägdächern, ist eine Selbstreinigung durch Schnee und Regen prinzipiell gewährleistet. Module benötigen gegebenenfalls alle 5 bis 10 Jahre eine Reinigung, das ist vom jeweiligen Standort der Anlage abhängig. In Gebieten mit einer höheren Staubbelastung oder auf landwirtschaftlichen Gebäuden ist das oftmals schon eher der Fall. Generell sollten Sie die Vermoosung der unteren Modulkante beobachten. Im Laufe der Jahre bildet sich hier ein Moos, das die untere Zellreihe verschatten kann und was zu einer Leistungsminderung führt. 

Tipp: Lassen Sie Ihre Anlage im Bedarfsfall von einem Fachbetrieb reinigen und versuchen Sie nicht durch eigene Kletteraktionen die Module selbst zu reinigen. Die Unfallgefahr ist zu groß. Solarreinigungsbetriebe haben sich darauf spezialisiert und übernehmen gleichzeitig eine Anlagenwartung. 

Anwendungsbeispiele

enerix Home - Photovoltaikanlagen für Einfamilienhäuser

Privathaushalte haben die höchsten Kilowattstunden-Preise und der durchschnittliche Stromverbrauch eines 4-Personen-Haushaltes liegt bei ca. 5.000 kWh pro Jahr. Zusätzlich steigen diese Kosten Jahr für Jahr. Mit einer 45 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage kann dieser Jahresbedarf produziert werden und zu ca. 20 bis 30 Prozent direkt im Haus, ohne Zwischenspeicherung, genutzt werden. Die Stromkosten reduzieren sich somit bereits um 20 bis 30 Prozent. Der nicht genutzte Solarstrom wird gegen Vergütung in das öffentliche Stromnetz verkauft. Um den eigenen Solarstrom noch effektiver zu nutzen entscheiden sich die meisten Hausbesitzer für kombinierte Photovoltaik-Speichersysteme.

enerix Business – Photovoltaikanlagen für Betriebe und Unternehmen

Gewerbebetriebe zahlen neben den Privathaushalten die Höchsten Kilowattstunden-Preise. Selbst produzierter Solarstrom liegt im Vergleich nur zwischen 10 und 14 Cent und unterliegt zudem keiner Preiserhöhung. Je nach Eigenverbrauch refinanziert sich damit eine Photovoltaikanlage bereits nach wenigen Jahren und mit den geringen laufenden Kosten für Wartung, Service und Versicherung produzieren Sie danach den Strom für Ihr Unternehmen fast zum Nulltarif.

Lesen Sie hier, wie Sie mit einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Geschäftsgebäude Strom selber herstellen können, damit Ihre Stromkosten senken und die Wirtschaftlichkeit Ihres Betriebes erhöhen. Zugleich leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und erhalten eine bessere Energiebilanz.