Photovoltaik Förderung 2026: So profitierst du davon

Wenn du 2026 eine PV-Anlage für dein Haus planst, bekommst du dafür Förderung vom Staat. Was dir die einzelnen Förderungen bringen, wie du sie beantragst und was sich 2027 ändern soll, erfährst du in diesem Ratgeber.

Ein Bild einer Photovoltaikanlage mit Fördergeldern.
Das Wichtigste in Kürze
  • Einen bundesweiten Zuschuss für private PV-Anlagen gibt es 2026 nicht.
  • Für eingespeisten Strom bekommst du 7,70 ct/kWh bis 10 kWp, wenn die Anlage von August bis Dezember 2026 ans Netz geht.
  • Auf Kauf und Montage zahlst du 0 % Umsatzsteuer, auch für den Stromspeicher.
  • Einnahmen aus Anlagen bis 30 kWp pro Wohneinheit sind einkommensteuerfrei.
  • Der KfW-Kredit 270 deckt bis zu 100 % der Kosten.
  • Für neue Anlagen ab 2027 plant die Regierung, die feste Einspeisevergütung zu streichen. Beschlossen ist das noch nicht.
  • Kredite und die meisten Zuschüsse beantragst du, bevor du den Auftrag unterschreibst.

Welche Förderung gibt es 2026 für Photovoltaik?

Deine PV-Anlage wird 2026 über die Einspeisevergütung, zwei Steuervorteile und den KfW-Kredit 270 gefördert. Diese Fördermöglichkeiten gelten überall in Deutschland. Je nach Wohnort kommen Förderprogramme deines Bundeslands oder deiner Stadt dazu.

Förderung Was du bekommst Für wen Ändert sich 2027?
Einspeisevergütung (EEG) 7,70 ct je eingespeister kWh bis 10 kWp, 20 Jahre lang Anlagen mit Inbetriebnahme vom 01.08. bis 31.12.2026 Abschaffung für neue Anlagen geplant (noch nicht beschlossen)
0 % Umsatzsteuer du sparst 19 % auf Anlage, Speicher und Montage Anlagen auf oder nahe Wohngebäuden nicht Teil der Reform
Einkommensteuerbefreiung keine Steuer auf Einspeisung und Eigenverbrauch bis 30 kWp je Wohneinheit nicht Teil der Reform
KfW-Kredit 270 Kredit bis 100 % der Kosten, effektiv ab 4,43 % (Stand 22.10.2026) wer zumindest einen Teil des Stroms einspeist nicht Teil der Reform
Landesprogramme meist zinsgünstige Kredite je nach Bundesland je nach Land
Kommunale Programme Zuschüsse einzelner Städte und Gemeinden je nach Wohnort je nach Haushalt der Stadt

„Aktuell besteht für Solaranlagen keine direkte, zentrale Bundesförderung in Form von Zuschüssen; die Hauptunterstützung erfolgt über die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung pro Kilowattstunde. Zusätzlich können Interessenten zinsgünstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für die Finanzierung nutzen.“

Sebastian Kaiser, Geschäftsführer enerix Südschwarzwald

Einspeisevergütung 2026: Wie viel bekommst du für deinen Solarstrom?

Wie viel du bekommst, hängt von der Größe deiner Anlage ab und davon, ob du einen Teil des Stroms selbst nutzt. Den jeweiligen Satz zahlt dir der Netzbetreiber 20 Jahre lang plus den Rest des Startjahres (Bundesnetzagentur, 2026).

Anlagenteil Teileinspeisung (du verbrauchst selbst) Volleinspeisung (alles ins Netz)
bis 10 kWp 7,70 ct/kWh 12,22 ct/kWh
10 bis 40 kWp 6,66 ct/kWh 10,24 ct/kWh
40 bis 100 kWp 5,44 ct/kWh 10,24 ct/kWh

Die Sätze gelten jeweils anteilig. Wenn du beispielsweise eine 15-kWp-Anlage hast und Teileinspeisung nutzt, bekommst du für zwei Drittel des eingespeisten Stroms 7,70 ct und für ein Drittel 6,66 ct. Mehr zu den Sätzen und ihrer Entwicklung findest du in unserem Ratgeber zur Einspeisevergütung.

Den größten Teil des Ertrags bringt dir jedoch der Strom, den du selbst verbrauchst. Eine Kilowattstunde aus dem Netz kostet Haushalte 2026 im Schnitt 37,0 ct. Damit ist jede selbst genutzte Kilowattstunde vom eigenen Dach fast fünfmal so viel wert wie eine eingespeiste Kilowattstunde.

Balkendiagramm: Was eine Kilowattstunde Solarstrom 2026 wert ist. Selbst verbraucht spart sie 37,0 Cent Netzstrom, eingespeist bringt sie 7,70 Cent bei Teileinspeisung oder 12,22 Cent bei Volleinspeisung.
Wert einer Kilowattstunde 2026

Eine Ausnahme gibt es noch bei negativen Strompreisen. Anlagen, die seit dem 25. Februar 2025 ans Netz gehen, bekommen in dafür keine Vergütung. Bei Anlagen unter 100 kW gilt das erst ab dem Jahr nach dem Einbau eines Smart Meters. Als Ausgleich verlängert sich die Vergütung am Ende der 20 Jahre (§ 51a EEG, 2025).

Außerdem darf eine neue Anlage höchstens 60 % ihrer Leistung ins Netz einspeisen, solange kein Smart Meter mit Steuerbox eingebaut ist. Über die Steuerbox kann der Netzbetreiber die Einspeisung regeln. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag zum Solarspitzengesetz.

EEG 2027: Fällt die Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen weg?

Für neue Anlagen soll die feste Einspeisevergütung ab 2027 wegfallen. wurde die Regelung aber noch nicht (Stand 2. November 2026). Anlagen, die bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, behalten laut Entwurf ihre Vergütung für 20 Jahre.

Für Anlagen unter 25 kW soll die Förderung laut Entwurf „weitgehend eingestellt“ werden. Statt 20 Jahren Vergütung gäbe es höchstens 36 Monate lang eine niedrigere Übergangszahlung. Speist du danach weiter ein, müsstest du deinen Strom über die Direktvermarktung verkaufen. Das heißt, du verkaufst ihn über ein Unternehmen, das ihn an der Strombörse handelt.

Union und SPD wollen das Gesetz in der zweiten Novemberwoche im Bundestag beschließen. Über Änderungen für kleine Anlagen wird noch verhandelt. Danach befasst sich der Bundesrat. Zum Schluss muss die EU-Kommission zustimmen, weil sie staatliche Förderungen genehmigt. Den Verlauf verfolgen wir in unserem Beitrag zum EEG 2027.

Geht deine Anlage erst 2027 ans Netz, fiele nach dem Entwurf ein Teil der Einspeisevergütung weg. Wie viel das wäre, hängt von der Höhe der Übergangszahlung und von den Börsenpreisen ab. Die Ersparnis durch den Strom, den du selbst verbrauchst, betrifft die Reform nicht.

Zwei Techniker in enerix-Kleidung prüfen die Verkabelung eines geöffneten Verteilerschranks

Für die Vergütung zählt der Tag der Inbetriebnahme. Wann du bestellt hast, spielt dafür keine Rolle. Als Inbetriebnahme gilt nach dem EEG der erste Betrieb der Anlage, nachdem sie fest an ihrem Platz und mit dem Wechselrichter installiert ist (§ 3 Nr. 30 EEG, 2025). Lass dir deshalb den geplanten Termin im Angebot oder im Vertrag nennen.

Welche Steuervorteile gibt es für Photovoltaik?

Für eine PV-Anlage am Wohnhaus gibt es drei Steuervorteile: bei der Umsatzsteuer, der Einkommensteuer und der Gewerbesteuer.

Umsatzsteuer: Lieferung und Montage einer PV-Anlage auf oder in der Nähe eines Wohngebäudes kosten 0 % Umsatzsteuer. Das gilt für Module, Wechselrichter, Batteriespeicher, Energiemanagementsysteme, notwendige Erneuerungen der Zählerschränke und Balkonkraftwerke ab 300 Watt (Bundesfinanzministerium, 2023). Für Wallboxen und gemietete PV-Anlagen zahlst du jedoch den normalen Steuersatz. Details dazu findest du im Ratgeber zur Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen.

Einkommensteuer: Einnahmen aus der Einspeisung und den Wert deines Eigenverbrauchs musst du nicht versteuern, wenn die Anlage höchstens 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit hat. Insgesamt darf eine Person auf höchstens 100 kWp kommen (§ 3 Nr. 72 EStG, 2025).

Gewerbesteuer: Für Anlagen bis 30 kW auf, an oder in einem Gebäude fällt keine Gewerbesteuer an (§ 3 Nr. 32 GewStG, 2025).

KfW-Kredit 270: Was kostet die Finanzierung 2026?

Die KfW fördert PV-Anlagen und Stromspeicher mit dem Kredit „Erneuerbare Energien Standard“ (270). Seit dem 22. Oktober 2026 beginnt der effektive Jahreszins für Dachanlagen bei 4,43 %. Diesen Satz bekommst du bei fünf Jahren Laufzeit und sehr guter Bonität. Die KfW teilt Kreditnehmer nach Bonität und Sicherheiten in Preisklassen ein (KfW-Konditionen, 2026).

Der Kredit deckt bis zu 100 % der Kosten, mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren. Privatpersonen können den Kredit nutzen, wenn sie zumindest einen Teil ihres Stroms einspeisen. Einen Zuschuss oder Tilgungszuschuss gibt es dabei nicht (KfW 270, 2026).

Achtung: Den KfW-Kredit musst du bei deiner Bank beantragen, bevor du mit deinem Vorhaben beginnst. Ein unterschriebener Auftrag gilt in der Regel schon als Beginn. Du kannst jedoch im Vorhinein Angebote einholen.

Neben der KfW bieten Banken auch eigene Solarkredite an. Vergleiche dafür den effektiven Jahreszins und die Bedingungen für Sondertilgungen. Auch über enerix hast du die Möglichkeit, deine Photovoltaikanlage zu finanzieren.

Gibt es Förderung für Stromspeicher, Wallbox und Balkonkraftwerk?

Für Stromspeicher, Wallboxen und Balkonkraftwerke gibt es 2026 keinen Zuschuss vom Bund.

Stromspeicher: Einen Zuschuss für den Speicher gibt es nur in Berlin und auch nur, wenn du ihn gemeinsam mit einer neuen PV-Anlage baust. Überall sonst wird der Speicher wie die PV-Anlage gefördert. Er kostet 0 % Umsatzsteuer (auch wenn du ihn später nachrüstest) und die KfW finanziert ihn über den Kredit 270 mit. Mehr zum Speicher selbst findest du in unserem Stromspeicher-Ratgeber.

Wallbox: Für eine Wallbox am Einfamilienhaus gibt es keine Förderung vom Bund. Auch die 0 % Umsatzsteuer gelten nicht für Wallboxen, weil sie nicht zu einer PV-Anlage gehören. Es gibt zwar ein Bundesprogramm, das gilt jedoch nur für Häuser mit mehreren Parteien. Mehr zu dem Thema findest du im Ratgeber zur Wallbox-Förderung.

Balkonkraftwerk: Für Balkonkraftwerke ab 300 Watt Modulleistung gilt ebenfalls 0 % Umsatzsteuer. Landeszuschüsse gibt es dafür kaum noch. Wie du ein Balkonkraftwerk planst und anmeldest, erklärt unser Balkonkraftwerk-Ratgeber.

Tipp: Planst du zusätzlich eine Wärmepumpe, gibt es noch eigene Programme. Eine Übersicht dafür findest du im Ratgeber zur Förderung für Wärmepumpen.

Photovoltaik Förderung nach Bundesland: Was bieten die Länder 2026?

Die meisten Bundesländer zahlen 2026 keinen Zuschuss für private PV-Anlagen. Mehrere Länder bieten aber zinsgünstige Förderkredite an, die du mit der Einspeisevergütung und den Steuervorteilen kombinieren kannst. Einen Landeszuschuss für PV-Anlage und Speicher am Eigenheim gibt es derzeit nur in Berlin.

Bundesland Landesprogramm für Privathaushalte (Stand 02.11.2026) Mehr dazu
Baden-Württemberg Kredit „Wohnen mit Zukunft: Photovoltaik“ der L-Bank für PV und Speicher ab 5.000 € PV-Förderung Baden-Württemberg
Bayern kein Landesprogramm PV-Förderung Bayern
Berlin Zuschuss SolarPLUS S: 250 € je kWp für PV mit Speicher, höchstens 4.750 €, plus 750 € für den Zählerschrank, Richtlinie bis 31.12.2026 PV-Förderung Berlin
Brandenburg kein Landesprogramm PV-Förderung Brandenburg
Bremen Kredit „PV nach Plan“ der Bremer Aufbau-Bank für PV und Speicher PV-Förderung Bremen
Hamburg Zuschuss „Hamburger Gründachförderung“ der IFB nur für die Unterkonstruktion von PV auf Gründächern PV-Förderung Hamburg
Hessen Kredit WIBank 10.000 bis 50.000 € mit 1,5 % Zinszuschuss des Landes, PV bis 20 kW, bis Ende 2028 PV-Förderung Hessen
Mecklenburg-Vorpommern Zuschuss für Balkonkraftwerke bis 500 € nur noch für Mieter, für Eigentümer ausgeschöpft PV-Förderung Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen kein Landesprogramm PV-Förderung Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen Kredit NRW.BANK.Gebäudesanierung für PV und Speicher am selbst genutzten Haus PV-Förderung NRW
Rheinland-Pfalz kein Landesprogramm PV-Förderung Rheinland-Pfalz
Saarland kein Landesprogramm PV-Förderung Saarland
Sachsen Kredit „Sachsenkredit Klimafreundlicher Wohnen“ der SAB ab 20.000 € für PV bis 30 kWp PV-Förderung Sachsen
Sachsen-Anhalt Kredit „Sachsen-Anhalt MODERN“ der Investitionsbank für PV bis 30 kWp samt Speicher am Eigenheim PV-Förderung Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein kein Landesprogramm PV-Förderung Schleswig-Holstein
Thüringen kein Landesprogramm PV-Förderung Thüringen

Programme von Städten und Gemeinden sind oft befristet oder an ein Budget gebunden. Frag deshalb vor dem Auftrag im Rathaus oder beim Klimaschutzmanagement deiner Kommune nach.

So beantragst du die Förderung in 6 Schritten

Beim KfW-Kredit, bei den Förderkrediten der Länder und bei den meisten Zuschüssen stellst du den Antrag, bevor du den Auftrag unterschreibst. Sonst kann das Vorhaben nicht mehr gefördert werden. Die Einspeisevergütung bekommst du ohne Antrag, wenn du die Anlage richtig anmeldest.

  1. Förderung prüfen: Schau nach, was dein Bundesland anbietet und erkundige dich bei deiner Kommune, bevor du dich für ein Angebot entscheidest.
  2. Angebot einholen: Für die meisten Anträge brauchst du ein Angebot eines Fachbetriebs mit Anlagengröße, Speicher, Kosten und dem geplanten Inbetriebnahmetermin.
  3. Anträge stellen: KfW-Kredit und Förderkredite des Landes beantragst du über deine Bank, Zuschüsse bei Land oder Kommune. Warte die Zusage ab, falls das Programm es verlangt.
  4. Auftrag erteilen: Erst jetzt unterschreibst du den Vertrag mit dem Fachbetrieb.
  5. Beim Netzbetreiber anmelden: In der Regel übernimmt das dein Installateur vor der Inbetriebnahme. Der Netzbetreiber setzt den Zähler.
  6. Im Marktstammdatenregister eintragen: Innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme registrierst du die Anlage bei der Bundesnetzagentur.

Wie die Anmeldung einer Solaranlage im Einzelnen abläuft, erklärt unser Ratgeber Solaranlage anmelden.

Unsere Empfehlung: Lass dir im Angebot getrennt ausweisen, was auf PV-Anlage, Speicher und Wallbox entfällt und überprüfe, ob für Anlage und Speicher 0 % Umsatzsteuer berechnet sind. Viele Förderprogramme und Kreditanträge fragen diese Aufteilung ab.

Rechenbeispiel: Was die Förderung bei einer 10-kWp-Anlage ausmacht

Gehen wir von einer 10-kWp-Anlage mit Speicher aus, die 20.000 € kostet. Sie erzeugt 9.500 kWh im Jahr. Der Haushalt verbraucht 4.500 kWh und deckt mit dem Speicher rund 65 % davon selbst. Damit nutzt er 2.900 kWh selbst und speist 6.600 kWh ein.

Posten Betrag
Gesparte Umsatzsteuer (19 % auf 20.000 €) 3.800 €
Einspeisevergütung für 6.600 kWh (7,70 ct) ca. 508 € pro Jahr
Einkommensteuer auf Erträge 0 €
Förderung zusammen einmalig 3.800 € plus ca. 508 € pro Jahr
Gesparter Netzstrom für 2.900 kWh (37,0 ct) ca. 1.073 € pro Jahr

Die Förderung bringt dir in diesem Beispiel also 3.800 € beim Kauf und rund 508 € im Jahr. Über 20 Jahre summiert sich die Einspeisevergütung rechnerisch auf gut 10.000 €. Noch mehr bringt dir dein selbst genutzter Solarstrom. Er spart dir rund 1.073 € im Jahr.

Die konkreten Werte hängen stark von Dach, Ausrichtung und Verbrauch ab. Mit unserem Photovoltaik-Rechner kannst du deine eigenen Werte durchrechnen.

Welche Programme für dein Haus in Frage kommen und welche Anlagengröße zu deinem Verbrauch passt, klärt ein Fachberater in einer Vor-Ort-Beratung. Einen enerix-Fachbetrieb in deiner Nähe findest du über die Standortsuche.

Häufige Fragen zur Photovoltaik Förderung

Werden Photovoltaikanlagen 2026 noch gefördert?

Ja. Für eingespeisten Strom bekommst du 2026 für den Anlagenteil bis 10 kWp 7,70 ct/kWh über 20 Jahre. Dazu kommen 0 % Umsatzsteuer beim Kauf, die Einkommensteuerbefreiung bis 30 kWp je Wohneinheit und der KfW-Kredit 270. Einen bundesweiten Zuschuss gibt es nicht, einzelne Länder und Städte fördern zusätzlich.

Wie hoch ist die KfW-Förderung für Photovoltaik 2026?

Die KfW gibt keinen Zuschuss, sondern den Kredit 270. Er deckt bis zu 100 % der Kosten für PV-Anlage und Speicher. Seit dem 22. Oktober 2026 beginnt der effektive Jahreszins für Dachanlagen bei 4,43 %. Je nach Bonität und Laufzeit liegt er höher. Den Antrag stellst du vor dem Auftrag über deine Bank.

Gibt es ab 2027 noch eine Förderung für Photovoltaik?

Ja, Steuervorteile und KfW-Kredit bleiben. Offen ist, ob neue Anlagen ab 2027 noch eine feste Einspeisevergütung bekommen. Der Regierungsentwurf zum EEG 2027 will sie abschaffen und kleineren Anlagen höchstens 36 Monate lang eine niedrigere Übergangszahlung geben. Der Bundestag hat noch nicht abgestimmt (Stand 2. November 2026).

Welche Zuschüsse gibt es 2026 für Photovoltaikanlagen?

Echte Zuschüsse gibt es 2026 nur regional. Berlin zahlt mit SolarPLUS S bis zu 4.750 € für PV-Anlagen mit Speicher, dazu 750 € für den Zählerschrank. Einige Städte und Gemeinden haben eigene Programme. Andere Länder fördern über zinsgünstige Kredite. Frag vor dem Auftrag bei deiner Kommune nach.

Muss ich meine PV-Anlage beim Finanzamt anmelden?

In aller Regel nicht, wenn die Anlage einkommensteuerfrei ist und du die Kleinunternehmerregelung nutzt, also keine Umsatzsteuer auf deinen Strom berechnest. Das Bundesfinanzministerium verlangt dann keinen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Anmelden musst du die Anlage aber beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister.

Muss ich den Förderantrag vor dem Kauf stellen?

Beim KfW-Kredit, bei den Förderkrediten der Länder und bei den meisten Zuschüssen musst du den Förderantrag vor dem Kauf stellen. Der Antrag muss gestellt sein, bevor du den Auftrag unterschreibst, sonst kann das Vorhaben nicht mehr gefördert werden. Ein Angebot einzuholen ist erlaubt. Die Einspeisevergütung und die Steuervorteile bekommst du ohne vorherigen Antrag.

Lohnt sich eine PV-Anlage 2026 auch ohne Zuschuss?

In vielen Fällen ja, weil der Ertrag vor allem aus dem Eigenverbrauch kommt. Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt Netzstrom, der 2026 im Schnitt 37,0 ct kostet. Eingespeist bringt dieselbe Kilowattstunde 7,70 ct. Wie schnell sich deine Anlage bezahlt macht, hängt von Verbrauch, Dach und Speicher ab.

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