Solaroffensive Stuttgart – Jetzt von attraktiven Förderungen profitieren!

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Eine Solaranlage die für für die Solaroffensive Stuttgart installiert wird.

Solarenergie in Stuttgart – Deine Chance auf Förderung

Die Landeshauptstadt Stuttgart setzt ein starkes Zeichen für die Energiewende. Seit dem 1. Mai 2026 gilt für die Solaroffensive der Stadt Stuttgart eine neue Förderrichtlinie. Gefördert werden jetzt Zusatzarbeiten an neuen Photovoltaikanlagen und Stromspeichern, die zusammen mit einer neuen Anlage entstehen. Balkonmodule und Ladepunkte hingegen fallen weg (Stadt Stuttgart, 2026). Als Hausbesitzer, Mieter oder Unternehmer kannst du so von großzügigen Zuschüssen profitieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Wichtig: Die Mittel für 2026 sind bereits ausgeschöpft (Stand 6. August 2026). Anträge nimmt die Stadt aber weiter an, jedoch kann erst ab 2027 ausgezahlt werden.

Was ändert sich bei der Solaroffensive Stuttgart?

Für Zusatzarbeiten an PV-Anlagen gibt es jetzt höchstens 300 statt 350 € pro kWp und für Stromspeicher 100 statt 300 € pro kWh. Außerdem fördert die Stadt Stuttgart keine Balkonmodule und Ladepunkte mehr. Als Grund nennt sie gesunkene Kosten für steckerfertige Solarmodule, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur (Stadt Stuttgart, 2026).

Förderbaustein bis 30. April 2026 seit 1. Mai 2026
Zusatzarbeiten an Dachanlagen 50 %, höchstens 350 € pro kWp 50 %, höchstens 300 € pro kWp
Zusatzarbeiten an Fassade oder über Gründach höchstens 450 € pro kWp höchstens 400 € pro kWp
Höchstbetrag PV pro Antrag 50.000 € 30.000 €
Stromspeicher 300 € pro kWh, höchstens 0,8 kWh je kWp 100 € pro kWh, höchstens 1 kWh je kWp
Balkonmodule 200 € pauschal keine Förderung
Ladepunkte für Elektroautos bis 1.000 € je Ladepunkt keine Förderung

Wer kann die Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind die Eigentümer von Gebäuden und Wohnungen, egal ob Privatperson, Eigentümergemeinschaft oder Unternehmen. Eigentümergemeinschaften stellen den Antrag über ihre Hausverwaltung oder eine bevollmächtigte Person. Als Mieter oder Pächter kannst du ebenfalls einen Antrag stellen, falls du deine Anlage selbst betreibst und der Eigentümer schriftlich zustimmt (Förderrichtlinie Solaroffensive, 2026).

Tipp: Mit einer gültigen Stuttgarter FamilienCard oder bei Bezug von Wohngeld einschließlich Lastenzuschuss erhöht sich die gesamte Förderung um 10 Prozent (Förderrichtlinie Solaroffensive, 2026).

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Zum einen fördert die Solaroffensive Zusatzarbeiten, die beim Bau einer neuen PV-Anlage am Gebäude anfallen. Zum anderen werden Stromspeicher gefördert, die gleichzeitig mit einer neuen Anlage gebaut werden. Die Module selbst bezahlst du ohne Zuschuss.

Photovoltaikanlagen: Die Stadt übernimmt die Hälfte der Nettokosten, höchstens 300 € pro kWp und maximal 30.000 € pro Antrag. Für Fassadenanlagen und Anlagen über einem Gründach sind es bis zu 400 € pro kWp (Förderrichtlinie Solaroffensive, 2026). Wie eine Anlage an der Hauswand aussehen kann, findest du in unserem Ratgeber zur Fassaden-PV.

Gefördert werden beispielsweise diese Arbeiten:

  • Ertüchtigung von Elektrik und Zählerplatz
  • Gerüstarbeiten
  • Prüfung der Statik und statische Ertüchtigung
  • Blitzschutz
  • Arbeiten an der Dachhaut, etwa der Rückbau eines Kamins

Stromspeicher: Die Stadt fördert netzdienliche Speicher, die zusammen mit einer neuen PV-Anlage gebaut werden. Der Zuschuss beträgt 100 € pro kWh nutzbarer Kapazität, höchstens für 1 kWh pro kWp Anlagenleistung. Bei einer 10-kWp-Anlage sind das bis zu 1.000 € (Förderrichtlinie Solaroffensive, 2026). Was die Stadt unter netzdienlich versteht, legt die Richtlinie nicht näher fest. Kläre das am besten vor dem Antrag mit deinem Fachbetrieb. Welche Speichergröße zu deinem Haushalt passt, erklärt unser Ratgeber zum Stromspeicher.

Nicht gefördert werden:

  • Module, Montagesysteme und Wechselrichter
  • der Teil einer Anlage, den du wegen der PV-Pflicht in Baden-Württemberg ohnehin bauen musst
  • Arbeiten in Eigenleistung
  • Arbeiten, die vor dem Antrag schon beauftragt oder begonnen wurden
  • Speicher für bereits bestehende PV-Anlagen
  • Balkonmodule und Ladepunkte für Elektroautos

Lässt sich die Solaroffensive mit anderen Förderungen kombinieren?

Ja, wenn das andere Förderungsprogramm es zulässt. Die Solaroffensive lässt sich mit Förderungen von Bund und Land kombinieren, etwa von KfW oder L‑Bank. Was du dort für dieselbe Maßnahme bekommst, zieht die Stadt von ihrem Zuschuss ab. Falls du bereits eine Förderung planst oder sie schon bewilligt ist, gibst du das direkt beim Antrag an. (Förderrichtlinie Solaroffensive, 2026).

Eine eigene PV-Anlage senkt deine Stromkosten, weil du einen Teil deines Stroms selbst erzeugst und verbrauchst. Die Solaroffensive übernimmt dabei die Hälfte der Kosten, die je nach Gebäude zusätzlich anfallen, etwa für einen neuen Zählerschrank, das Gerüst oder die Statik. Einen Überblick über weitere Programme findest du in unserem Ratgeber zur Photovoltaik-Förderung.

Wie stellst du einen Antrag?

Den Antrag stellst du online bei der Stadt Stuttgart, bevor du einen Fachbetrieb beauftragst. Du brauchst dafür ein Angebot mit den einzelnen ausgewiesenen Förderpositionen und Fotos von Dach und Zählerschrank. Die Mittel für 2026 sind ausgeschöpft (Stand 6. August 2026). Anträge nimmt die Stadt trotzdem an, ausgezahlt werden kann aber erst ab 2027 (Stadt Stuttgart, 2026). So gehst du vor:

  1. Hol dir ein Angebot von einem Fachbetrieb, in dem die förderfähigen Positionen einzeln ausgewiesen sind.
  2. Stelle den Antrag im Online-Dienst der Stadt. Dazu gehören das Angebot, Fotos von Dach und Zählerschrank und bei einem Speicher das Datenblatt.
  3. Beauftrage den Fachbetrieb erst, wenn du den Antrag gestellt hast.
  4. Beantrage innerhalb eines Jahres nach dem Förderbescheid die Auszahlung. Dafür brauchst du die Rechnungen, das Inbetriebsetzungsprotokoll, Fotos der Anlage und die Bestätigung aus dem Marktstammdatenregister.

Welche Zusatzarbeiten bei deinem Dach anfallen und was davon förderfähig ist, klärt ein Termin vor Ort. enerix Stuttgart plant deine Anlage und begleitet dich bis zur Inbetriebnahme. Einen Termin kannst du über unsere Vor-Ort-Beratung vereinbaren.

Häufige Fragen zur Solaroffensive Stuttgart

Wie hoch ist die Förderung der Solaroffensive Stuttgart?

Die Stadt übernimmt die Hälfte der Kosten für Zusatzarbeiten wie Gerüst, Statik oder Blitzschutz. Das sind höchstens 300 € pro kWp. Bei Fassadenanlagen und über einem Gründach sind es bis zu 400 € pro kWp. Pro Antrag zahlt sie maximal 30.000 €. Wird mit der neuen Anlage ein Stromspeicher gebaut, kommen 100 € pro kWh dazu.

Wird ein Balkonkraftwerk in Stuttgart noch gefördert?

Nein. Die pauschale Förderung von 200 € für Balkonmodule ist mit der neuen Förderrichtlinie zum 1. Mai 2026 weggefallen. Die Stadt begründet das mit gesunkenen Preisen für steckerfertige Solarmodule. Was du beim Balkonkraftwerk beachten musst, erklärt unser Ratgeber zum Balkonkraftwerk.

Wird eine Wallbox über die Solaroffensive gefördert?

Nein. Ladepunkte für Elektroautos fördert die Stadt seit dem 1. Mai 2026 nicht mehr. Bis dahin gab es bis zu 1.000 € je Ladepunkt. Wenn du ohnehin eine Wallbox möchtest, lohnt es sich, sie gemeinsam mit der PV-Anlage einzuplanen. So kann dein Auto bei Sonnenschein mit eigenem Solarstrom laden.

Bekomme ich Geld, obwohl die Mittel für 2026 ausgeschöpft sind?

Möglich ist es. Du kannst den Antrag weiter stellen und die Anlage bauen lassen. Laut Stadt kann ab 2027 wieder ausgezahlt werden. Eine Garantie dafür gibt es nicht, weil die Förderung von den verfügbaren Haushaltsmitteln abhängt. Den aktuellen Stand findest du auf der Seite der Stadt Stuttgart.

Kann ich die Förderung nach der Beauftragung noch beantragen?

Nein. Der Antrag muss gestellt sein, bevor du einen Fachbetrieb beauftragst. Arbeiten, die schon beauftragt oder begonnen sind, fördert die Stadt nicht mehr. Hol dir deshalb zuerst ein Angebot mit den einzelnen ausgewiesenen Förderpositionen und reiche den Antrag damit ein. Danach kannst du den Auftrag vergeben.

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