Wie ein Hamster Stromkosten in Höhe von über 1.000 € jährlich verursachte

Ein harmloser Hamster, ein Frostwächter und 875 € Stromkosten im Jahr – diese wahre Geschichte zeigt, wie kleine Geräte unbemerkt große Stromfresser sein können. Erfahre, wie ein Energiecheck den „Hamster im Haus“ entlarvte.

Ein Hamster hält einen Einhunderteuroschein in den Pfoten, sein Gesicht ist verpixelt.

Vor ein paar Tagen wurde ich von meinen Kollegen aus der Marketingabteilung um Input für einen Blogartikel zum Thema „Energiesparen – das unbeachtete Potenzial“ gebeten. Dabei ging es auch darum, wie in vielen Haushalten Energie ohne echten Nutzen verschwendet wird.

Da fiel mir eine nette Geschichte ein, die ich vor fast 20 Jahren selbst erlebt habe:
Ich wurde damals von Kunden zu einem Ortstermin eingeladen. Das Ehepaar lebte in einem Einfamilienhaus, das gelegentlich auch von der erwachsenen Tochter bewohnt wurde – allerdings nur an den Wochenenden. Ihr Stromverbrauch war für diese Lebenssituation mit fast 8.000 kWh pro Jahr ungewöhnlich hoch.

Zum Vergleich:

Der Verbrauch von zwei Personen in einem Einfamilienhaus liegt im Durchschnitt zwischen 2.500 und 3.000 kWh jährlich. Die Familie konnte sich diesen hohen Verbrauch überhaupt nicht erklären.

Der erste Verdacht: Geräte-Check im ganzen Haus

Da sie ohnehin über eine Photovoltaikanlage nachdachten, baten sie mich um Rat. Als Energiefachmann möchte ich natürlich nicht nur eine Photovoltaikanlage verkaufen, sondern dem Kunden auch helfen, Energie zu sparen, denn bekanntlich ist die beste Energie die, die man gar nicht erst verbraucht

Also machten wir uns gemeinsam auf die Suche nach den „Stromfressern“ im Haus. Mit einem Messgerät überprüften wir jedes Gerät – Kühlschrank, Gefrierschrank, Fernseher, Heizungspumpe, Beleuchtung. Nach etwa einer Stunde kamen wir schließlich an der offenen Garage vorbei. 

Entdeckung in der Garage: Was hat der Hamster damit zu tun?

Der Kunde erklärte mir stolz, dass seine Tochter den kleinen Nager sehr liebevoll versorge, sie das Tier aber nicht im Haus haben wollten.
Man muss wissen, dass Hamster, die in Deutschland gehalten werden, ursprünglich aus dem Norden Syriens stammen – und es ihnen hierzulande oft zu kalt ist.
Die optimale Temperatur für die Haltung von Hamstern liegt zwischen 18 und 25 Grad Celsius.
Aus diesem Grund hatte die Tochter einen Frostwächter neben den Käfig gestellt. Dieser sollte verhindern, dass die Temperatur unter 18 Grad fällt – denn dann droht Hamstern tatsächlich eine Art tödliche Winterstarre.

Ein guter Gedanke, mit teuren Folgen. Der Frostwächter hatte eine Leistung von 500 Watt, also 0,5 kW. Wir rechneten gemeinsam nach: In Deutschland liegen die Temperaturen im Jahr rund 6.500 bis 7.000 Stunden unter 18 Grad. 

Das bedeutete: 0,5 kW × 7.000 Stunden = 3.500 kWh zusätzlicher Stromverbrauch! Wir hatten also den Hamster als Übeltäter bzw. den Frostwächter entlarvt. Bei dem damaligen Strompreis von 0,25 € pro kWh waren das stolze 875 € pro Jahr Heizkosten für den Hamster. 

Happy End: Hamster gerettet, Stromverbrauch gesenkt

Ich musste schmunzeln und konnte mir den Spruch nicht verkneifen:
„Für das Geld hätte sich Ihre Tochter jedes Jahr 90 neue Hamster kaufen können.“

Die Geschichte ging natürlich gut aus: Der Hamster zog ins warme Haus, der Frostwächter wurde ausgemustert und die Familie bekam eine schöne Photovoltaikanlage von Enerix. 

Fazit: Jeder hat seinen eigenen „Hamster“ im Haus

Diese kleine Anekdote zeigt, dass man seinen Energieverbrauch regelmäßig überprüfen sollte – denn fast jeder hat irgendwo seinen eigenen „Hamster“: Geräte, die still und heimlich Energie fressen. Manchmal reicht schon ein genauer Blick, um bares Geld zu sparen.

In deutschen Haushalten werden schätzungsweise 10 bis 20 Prozent der eingesetzten Energie ohne echten Nutzen verbraucht, also schlichtweg verschwendet. Dieser Anteil entsteht vor allem durch Gewohnheiten wie unnötig laufende Elektrogeräte im Standby-Modus, das Überheizen oder Überkühlen von Räumen, die ineffiziente Nutzung von Kühl- und Gefriergeräten oder das Waschen und Trocknen kleiner Wäschemengen mit hohem Energieeinsatz.

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