Startseite • Politik • Zu Besuch: Von Unsicherheiten und Zugeständnissen Zu Besuch: Von Unsicherheiten und Zugeständnissen Trotz der unsicheren Lage und der geplanten Abschaffung der Einspeisevergütung für PV-Anlagen durch Ministerin Katherina Reiche gibt es Hoffnung. Die SPD setzt weiterhin auf die Förderung erneuerbarer Energien und spricht sich klar gegen Kürzungen aus. Ein Gespräch mit Frau Heubach bringt neue Zuversicht. Christofer Csernik 04 Sep. 2025 ・2 Min Lesezeit Teilen InhaltsverzeichnisUm was geht es? Inhalte des GesprächsStand der Dinge – September 2025Danke für Ihren Einsatz Frau Heubach Kurz bevor es in die wohlverdiente Sommerpause ging, besuchte uns Frau Heubach in unserem Büro in Dasing. Doch obwohl die Sonne draußen schien, war der Anlass des Besuchs, weniger freudiger Natur. Denn seit geraumer Zeit sorgt die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche mit ihren Aussagen für Unsicherheit und Unzufriedenheit in der PV Branche. Um was geht es? Katherina Reiche (CDU) äußerte sich bereits seit Amtsantritt eher misstrauisch, um nicht zu sagen feindlich, gegenüber PV Anlagen. Sie belasten das Netz zu sehr und sorgen für Instabilität. Gerade Photovoltaik auf Eigenheimen sieht sie als eine Bedrohung. Ihre Lösung, um den PV Ausbau einzudämmen: Die Einspeisevergütung für PV Anlagen soll abgeschafft und Anlagenbesitzer bei Einspeisung zur Kasse gebeten werden. Das wolle sie in einem Monitoring Bericht vorlegen. Inhalte des Gesprächs Die Aussagen der Ministerin konnte Frau Heubach zwar nicht vollends entkräften, aber sie hat uns Hoffnung gegeben. Demnach habe die SPD nach wie vor einen starken Fokus auf Erneuerbare Energien und vor allem auch auf die Photovoltaik. Zwar müssten Energiekosten gesenkt werden, aber das solle im Zusammenspiel mit PV Anlagen geschehen. Um eine langfristige Verunsicherung zu vermeiden, zeigte Frau Heubach darüber hinaus große Bereitschaft Klarheit zu schaffen damit es zügig vorwärts gehen kann. Stand der Dinge – September 2025 Nun ist es September. Die ersten Bäume fangen an ihre Blätter zu verlieren und nach wie vor herrscht Unsicherheit. Nicht weil die SPD sich nicht für die Energiewende einsetzt, sondern weil das versprochene Monitoring aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fehlt. Ein kleines Licht am Ende des Tunnels gibt es dennoch: denn Frau Heubach und die gesamte SPD sprechen sich deutlich gegen eine Reduzierung oder Streichung der Förderung für PV Anlagen und Wärmepumpen aus – denn das würde mit einem Bruch des Koalitionsvertrags einhergehen. Danke für Ihren Einsatz Frau Heubach Die Messe ist noch nicht gelesen. PV Anlagen sind auch ohne Förderungen wirtschaftlich und werden es auch die nächsten Jahre bleiben. Dennoch sollte PV ein Anrecht für jeden sein, weshalb wir uns vehement gegen eine alternativlose Abschaffung der Einspeisevergütung aussprechen, solange die wichtigsten Weichen, wie der Smart Meter Rollout noch nicht gelegt wurden. Danke für Ihren Besuch Frau Heubach, sie haben uns wieder Mut gemacht. Christofer Csernik Geschäftsführer der Standorte enerix Aichach-Friedberg und enerix Westendorf. Mit fundierter Erfahrung in der Kundenberatung und einem starken Praxisbezug begleitet er private wie gewerbliche Kund:innen auf dem Weg zur eigenen... Erfahre mehr über mich Entdecke weitere spannende Beiträge Energiewende News Klimawandel in Deutschland: Fakten, Folgen und was du tun kannst Der Klimawandel in Deutschland ist längst Realität: +1,9 °C seit 1881, Rekordhitze von 41,8 °C im Juni 2026, jährlich rund 3.000 Hitzetote. Was Fakten, Folgen und Klimaziele bedeuten und wie eine Solaranlage hilft. Lucas Flügel 29/07/2026・13 Min Lesezeit Technologie Die beste Solar App für deine PV-Anlage Jede Hersteller-App funktioniert nur mit den eigenen Wechselrichtern: Ein Problem, das viele PV-Besitzer kennen. Dieser Vergleich testet 7 Solar-Apps auf Funktionen, Kosten und Datenschutz und zeigt, welche App wirklich zu deinem Setup passt. Lucas Flügel 31/03/2026・12 Min Lesezeit Lokale Themen Politik Energiewende am Scheideweg: Ein Aufruf für klare Perspektiven Die Energiewende wird durch unklare Regelungen und fehlende Anreize gebremst. In einem offenen Brief werden verlässliche Rahmenbedingungen, attraktive Anreize und entschlossenes Handeln eingefordert, um Klimaziele und wirtschaftliche Chancen zu sichern. Christofer Csernik 24/01/2025・3 Min Lesezeit