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Photovoltaik FAQ

Häufige Fragen zu Photovoltaikanlagen

Photovoltaik FAQ - Häufige Fragen zu Photovoltaikanlagen. Bei der Planung bzw. bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage entwickeln sich viele Fragen. Die häufigsten Fragen zu Photovoltaikanlagen  und Stromspeicher haben wir auf dieser Seite zusammengestellt und beantwortet.

Die Fragen haben wir in der Reihenfolge beantwortet, in der wir diese von anderen Lesern gestellt bekommen haben. Wird deine Frage hier noch nicht beantwortet? Dann schreib uns deine Frage an: anfrage(at)enerix.de. Wir werden diese schnellstmöglich beantworten?

Der Solarstammtisch - Die häufigsten Fragen zur Photovoltaik

Die häufigsten Fragen zu Photovoltaikanlagen möchten wir in dieser Solarstammtischfolge erklären. Zu Gast ist Jürgen Berg, Geschäftsstellenleiter von enerix-Regensburg, der zusammen mit Peter Knuth die häufigsten Fragen zu Photovoltaikanlagen (Photovoltaik FAQ) beantwortet.

  • Ist mein Dach für die Montage einer Photovoltaikanlage geeignet?
  • Wie viel Solarstrom kann ich mit einer Photovoltaikanlagen produzieren?
  • Sollte man seine Photovoltaikanlage mit einem Stromspeicher ausstatten?
  • Gibt es Förderungen für die Installation einer Photovoltaikanlage?
  • Wie lange dauert es bis die Photovoltaikanlage nach der Beauftragung installiert wird?
  • Wie lange dauert die Installation einer Photovoltaikanlage?
  • Was ist seitens der Kunden vor der Montage vorzubereiten?
  • Wie hoch sind die laufenden Beriebskosten einer Photovoltaikanlage?
  • Muss eine Photovoltaikanlage regelmäßig gewartet werden?
  • Wie lange ist die Garantie bei einer Photovoltaikanlage?

Wie viel kostet eine Photovoltaikanlage?

Die wohl am häufigsten gestellte Frage zur Photovoltaik, ist Frage nach dem Preis für eine Photovoltaikanlage. Auf diese Frage ist eine pauschale Aussage leider nicht möglich und vergleichbar mit der Frage nach dem Preis für ein Auto. Der Preis für ein Photvoltaiksystem hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Größe der Photovoltaikanlage
  • Modultyp
  • System mit oder ohne Stromspeicher
  • Speicherkapazität des Speichers
  • Dachtyp und Unterkonstruktion
  • Aufwand der Montage bzw. Elektroinstallation
  • Notwendigkeit eines Sicherheitsgerüst
  • Zusatzleistungen
  • Garantien und sonstige Sicherheiten der Hersteller
  • etc.

Kleinere Anlagen sind im Verhältnis zu größeren Anlagen pro Anlagenleistung bzw. Speicherkapazität teurer. Hier fallen die Allgemeinkosten, für beispielsweise die Elektroinstallation, Gerüstkosten oder auch für administrative Tätigkeiten mehr ins Gewicht. Trotzdem möchte ich dir für eine überschlägige Kalkulation ein paar Werte für installierte Photovoltaikanlagen zwischen 5 bis 10 kWp und für Speicher zwischen 5 bis 10 kWh nennen:

  • Installierte PV-Anlagenleistung: 1.600 - 1.400 €/kWp zzgl. MwSt.
  • Installierte Speicherkapazität: 1.200 - 1.000 €/kWh zzgl. MwSt.

Liefern Module mit einem größeren Abstand zum Dach mehr Energie?

Nein, zumindest keinen wesentlichen Mehrertrag, der den Mehraufwand rechtfertigt. Seit Jahren hält sich hartnäckig die Meinung, dass Photovoltaikmodule mit mehr Abstand zum Dach wesentlich höhere Leistungen liefern. Richtig ist, dass Photovoltaikmodule bei einer kühleren Umgebungstemperatur und bei gleicher Einstrahlung höhere Leistung produzieren. Das liegt am negativen Temperaturkoeffizienten. Pro 1 Grad C reduziert sich die Leistung um circa 0,4 Prozent. Bei einer Abstandserhöhung von nur wenigen Zentimetern oder gegenüber einer Indachanlage, ist, wenn überhaupt, nur ein minimaler Leistungsunterschied messbar.

Sollte man seine Photovoltaikanlage versichern?

Ja, unbedingt, denn trotz der hohen Zuverlässigkeit von Photovoltaikanlagen ist eine Störung oder Beschädigung durch äußere Einflüsse nicht auszuschließen. Spezielle Sachversicherungen bieten hier zu günstigen Konditionen einen Rundumschutz. Photovoltaik Versicherungen werden z.B. für Beschädigung und Ertragsausfälle. Diese Photovoltaik FAQ wird im Detail auf unserer Seite PV-Versicherungen behandelt.

Sollte man die Photovoltaikmodule regelmäßig reinigen?

Eine Reinigung der Module ist bei einer Neigung größer 10 Grad nicht notwendig. Die Reinigung erfolgt durch Regen und Schnee.

Muss die PV-Anlage gewartet werden?

Generell funktionieren Photovoltaikanlagen völlig störungsfrei, dennoch sollten Sie die Wechselrichter bzw. den Speicher regelmäßig kontrollieren und auf eine eventuelle Störung achten. Vergleichen Sie die aktuellen Erträge mit den Erträgen aus den Vorjahren. Eine Wartung der Anlage ist generell nicht notwendig, aber sinnvoll. Alle fünf Jahre solltest du ggf. deine Anlage von einem Fachmann kontrollieren lassen.

Photovoltaikanlage kaufen oder mieten?

Wer die Energiewende unterstützen möchte aber die Investition scheut der hat mit dem Mietmodell eine interessante Alternative. Einen wirtschaftlichen Vorteil hat man aber bei dem Modell - Photovoltaikanlage mieten - eher nicht, auch wenn es die Werbungen der Anbieter zu vermitteln versuchen. 

Günstiger und flexibler ist man beim Kauf einer Photovoltaikanlage. Man kann die Anlage wesentlich individueller gestalten und bevorzugte Produkte auswählen. Durch effektiven Eigenverbrauch und Stromverkauf refinanzieren sich die eigene Anlagen bereits nach 10 bis 13 Jahren, danach gibt’s Strom umsonst. Auch die laufenden Kosten für eine Photovoltaikanlage beschränken sich lediglich auf die Versicherung und eventuelle Reparaturen. Und wer die Photovoltaikanlage nicht mit dem eigenen Geld zahlen möchte, der kann sein Solarkraftwerk auch günstig finanzieren.Im Detail wird diese Photovoltaik FAQ auf der Seite Photovoltaikanlage kaufen oder mieten behandelt.

Welche Dachneigung und -ausrichtung ist für eine Solaranlage am besten?

In der Vergangenheit bestand die Meinung, dass nur nach Süden ausgerichtete Solarmodule, mit einer Neigung von 30 Grad wirtschaftliche Erträge liefern. Die Praxis hat aber gezeigt, dass dies zum Glück nicht so ist und dass Ost-, oder Westdächer und sogar flache Norddächer für Photovoltaikanlagen geeignet sind und gute Solarerträge liefern. Ost-West-Dächer haben zudem den Vorteil, dass man auf beiden Dachseiten PV-Module installieren kann.

Wie gut dein Dach geeignet, kannst du der Tabelle 3 (Prozentualer Effizentzwert) in unserem kostenfreien Photovoltaikleitfaden entnehmen.

TIPP: Je weiter das Modul von Süden entfernt ist, desto flacher sollte es montiert sein. Ein Photovoltaikfeld auf einem Ostdach, mit einer Neigung von 20 Grad liefert zum Beispiel noch 90 Prozent gegenüber einer vergleichbaren Südanlage. 

Wo muss eine Photovoltaikanlage angemeldet werden?

Deine Photovoltaikanlage muss beim regionalen Energieversorger und beim Marktstammdatenregister angemeldet werden. enerix meldet deine Anlage für dich beim zuständigen EVU an. Darauf hin erhältst du Unterlagen vom EVU, die du unterzeichnen und zurücksenden musst.
Nach der Inbetriebnahme deiner Anlage musst du persönlich die Anmeldung beim Marktstammdatenregister sowohl für die Photovoltaikanlage als auch für den Speicher vornehmen. Die Anmeldung ist ausschließlich online im PV-Meldeportal des Marktstammdatenregister möglich. Hierzu musst du die Daten deiner Anlage eingeben. Du kannst anschließen über das Online-Portal deine Registrierungsbestätigung als PDF-Dokument herunterladen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Photovoltaikanlage und einer Solaranlage?

Bild: Einfamilienhaus mit Solarthermieanlage, links auf der Garage und einer Photovoltaikanlage auf dem Hausdach.

Der Begriff Solaranlage beschreibt allgemein alle Technologien zur Umwandlung von Sonnenenergie in eine andere Energieform. Dazu gehören Solarthermieanlagen zur Warmwassererwärmung oder zur Heizungsunterstützung und Photovoltaikanlagen (Fotovoltaikanlage nach neuer Rechtschreibung) zu Erzeugung elektrischer Energie.
Photovoltaikanlagen werden oftmals auch einfach als PV-Anlagen abgekürzt oder als Solarstromanlagen bezeichnet.

Solaranlagen unterscheidet man in:

  • Solarthermieanlagen zur Wärmerzeugung
  • Photovoltaikanlagen zur elektrischen Energieerzeugung

Welche steuerliche Themen muss man beim Betrieb einer PV-Anlage berücksichtigen?

Wer eine Photovoltaikanlage auf seinem Eigenheim oder auf seiner Gewerbeimmobilie betreibt, (einen Teil der gewonnenen) Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einspeist und dafür eine Vergütung erhält, ist in den Augen des Finanzamts ein gewerblich tätiger Unternehmer mit allen steuerlichen Rechten und Pflichten, egal ob angestellt oder selbständig tätig. Bei der steuerlichen Behandlung sind damit folgende zwei Themen zu klären:

  • Ertragssteuer sind Steuern, die das wirtschaftliche Ergebniseiner Besteuerung unterwerfen. Zu den Ertragsteuern zählen die Einkommensteuer die Lohnsteuer, die Kapitalertragsteuer,die Körperschaftsteuer und die Gewerbesteuer.
  • Die Umsatzsteuer (USt) ist eine Steuer, die auf den Verkaufbzw. den Austausch von Produkten und Dienstleistungen von Unternehmen erhoben wird. Die Umsatzsteuer beträgt laut § 12 des Umsatzsteuergesetzes 19 % für Solarstrom.

Auf den ersten Blick erscheint das Thema Steuern lästig. Bei genauerer Betrachtung erkennt man aber, dass die steuerliche Berücksichtigung durchaus finanzielle Vorteile bringen kann. PV-Anlagen auf dem Eigenheim werden in der Regel für den Eigenverbrauch installiert und mit Stromspeichern ausgestattet. Damit steigt der Eigenverbrauch, die jährlichen Stromkosten sinken und auch die gewerbliche Nutzung. Durch die geringe Einspeisevergütung von zwischenzeitig unter 10 Cent erzielt der Betreiber nur noch sehr geringe Einnahmen. Diese Situation macht es steuerrechtlich etwas komplexer. Das Thema Steuern und Photovoltaikanlagen behandeln wir aufgrund der Komlexität in einem gesonderten Steuerleitfaden. Den Steuerleitfaden hier kostenfrei herunterladen.

Ist es sinnvoll, das E-Auto nachts aus dem Heimspeicher zu laden?

Das Elektroauto nachts aus dem stationären Heimsspeicher zu laden ist eine schöne Vorstellung, aktuell aber eher unwirtschaftlich. Heimspeicher werden für den nächtlichen Energiebedarf ausgelegt besitzen in der Regel eine Speicherkapazität zwischen 5 bis 15 kWh, in Ausnahmefällen auch größer. Elektroautos besitzen dagegen einen wesentlich größeren Speicher von mindestens 40 kWh und einen urchschnittlichen Verbrauch von 20 kWh auf 100 Kilometern. Viel kann man das E-Auto mit diesem Verhältnis nicht laden und wirtschaftlich ist zudem nicht.

Kann man bei Photovoltaikanlagen, die vor 2009 installiert wurden, einen Speicher nachrüsten?

Photovoltaikanlagen, die in Deutschland vor dem 1.1.2009 installiert wurden, sind sogenannte Volleinspeiseanlagen. Ein Eigenverbrauch war bis dahin nicht vorgesehen und wirtschaftlich für den Betreiber nicht sinnvoll. Mit der Änderung des EEG wurde ein Eigenverbrauch ab dem 1.1.2009 möglich. Das bedeutet, das PV-Anlagen erst ab diesem Zeitpunkt mit einem Speicher nachgerüstet werden können.

Photovoltaik Leitfaden 2022

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