KfW 40 Plus Haus

Attraktive Förderung nutzen und dauerhaft Energiekosten senken

Lieber direkt mit Photovoltaik und Stromspeicher bauen und sofort sparen

Planen Sie gerade Ihr neues Zuhause und möchten Sie künftig eine effiziente und zeitgemäße Haustechnik nutzen, die Ihnen Sicherheit und Kontrolle hinsichtlich der zu erwartenden Energiekosten liefert?

Profitieren Sie von den neuen KfW Förderkonditionen die am 1. April 2016 inkraftgetreten sind. Als Bauherrin oder Bauherr erhalten Sie für den Bau eines energieeffizienten Hauses einen zinsgünstigen KfW-Kredit über 100.000 Euro und einen Tilgungszuschuss in Höhe von 15 Prozent. Ein attraktives Angebot, das Sie bei der Planung Ihrer eigenen vier Wände unbedingt berücksichtigen sollten: besonders dann, wenn sie bereits nach dem Standard KfW 40 bauen wollen.

Was ist ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus und was sind die Voraussetzungen?

Bei einem KfW-Effizienzhaus ist der Standard besser, als in der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschrieben. Die Zahlen hinter den KfW Standards, wie beispielsweise KfW-40 beziehen sich auf den anteiligen Eigenverbrauch des Effizienzhauses im Verhältnis zu einem standardisierten Referenzhaus. Ein Haus mit einem Effizienzstandard 40 benötigt beispielsweise nur 40 Prozent der Energie des Referenzhauses. Je geringer die Zahl, desto effizienter bzw. förderungsfähiger ist die Immobilie. Bei einem KfW 40 Plus Haus wird die benötigte Energie zu einem Großteil selbst hergestellt und macht das Haus damit noch effektiver. 

Eine ca. 35 Quadratmeter große Photovoltaikanlage produziert über das Jahr so viel Strom, wie eine vierköpfige Familie im Jahr verbraucht. Um nach dem Standard 40 Plus gefördert zu werden, benötigt ein Haus noch folgende zusätzliche Voraussetzungen.

  • Eine Photovoltaikanlage mit einer vorgegebenen Mindestgröße

  • Einen stationären Stromspeicher mit einer vorgegebenen Mindestgröße

  • Eine Visualisierung, mit der die Ertragsdaten dargestellt werden können

  • und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Wie groß müssen die Photovoltaikanlage und der Stromspeicher sein?

Die Größe der Photovoltaikanlage ist entsprechend der Gebäudenutzfläche zu bestimmen und beträgt mindestens 500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr bzw. 10 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Der Stromspeicher muss gemäß Herstellerangabe mindestens eine nutzbare Speicherkapazität aufweisen, die der Leistung der stromerzeugenden Anlage entspricht. D.h. die Größe der Photovoltaikanlage in kWp entspricht der Größe des Stromspeichers in kWh. 

Ein Beispiel aus der Praxis
Bei einem Einfamilienhaus mit einer Nutzfläche von 250 Quadratmeter muss die Photovoltaikanlage 2.500 Kilowattsunden pro Jahr (kWh/a) produzieren. Unter Berücksichtigung des regionalen Energieertrages müsste die Photovoltaikanlage ca. 20 Quadratemer bzw. ca. 3,0 Kilowatt-Peak (kWp) groß sein und der Speicher eine Speicherkapazität von 3 Kilowattstunden (kWh) besitzen.

2.000 kWh (80%) können in diesem Musterhaus selbst verbraucht, 500 kWh (20 %) werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist und über das Erneuerbare Energien Gesetz, EEG vergütet. Damit erreichen diese Hausbesitzer eine Einsparung von 620 € pro Jahr. Nach Abzug der zusätzlichen Förderung von 5.000€ gegenüber dem Standard KfW 40 Haus amortisiert sich die Investition bereits nach 8 Jahren. Danach haben die Hausbesitzer 620€ mehr in ihrer Urlaubskasse. 

Experten-Tipp: Es darf ruhig auch etwas mehr sein

„Diese Vorgaben geben das Minimum einer Photovoltaikanlage oder des Speichers an. Damit Sie auch Ihre Wärmepumpe oder später Ihr Elektroauto effektiv mit Solarstrom betreiben oder beladen können, empfehle ich Ihnen die Photovoltaikanlage maximal auszulegen, also das gesamte und zur Sonne hin ausgerichtete Dach ausnutzen. Die Mehrkosten sind im Verhältnis zum Nutzen gering. Sie produzieren insgesamt mehr Strom für Ihr Zuhause und an sonnenärmeren Tagen wird Ihr Stromspeicher effektiver geladen.”

Hans-Jürgen Dost ist Energieexperte und Geschäftsinhaber von enerix-Bremen. Er hat in den vergangenen Jahren zahlreiche KfW-40Plus Häuser zusammen mit Bauunternehmen errichtet.

Zinssätze KfW-Effizienzhaus 40 Plus

Die Zinssätze eines Effizienzhauses können wahlweise für die ersten 10 oder 20 Jahre festgeschrieben werden. Die Verbilligung aus Bundesmitteln erfolgt nur für die erste Zinsbindung. Entscheidend für das zinsgünstige Darlehen ist der am Tag der Zusage durch die KfW Förderbank gültige Programmzinssatz oder der bei Antragseingang bei der KfW günstigere Programmzinssatz. 

Die Auszahlung des KfW-Kredites erfolgt zu 100% und kann sowohl in einer Summe als auch in Teilbeträgen abgerufen werden. Innerhalb der ersten 12 Monate erfolgt die Bereitstellung provisionsfrei. Ab dem 13. Monat wird eine Bereitstellungsprovision von aktuell 0,25% pro Monat fällig. Der Tilgungszuschuss wird nach Abschluss des Bauvorhabens von der KfW gutgeschrieben.

Laufzeit und Zinsbindung

  • bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit bei 1-2 tilgungsfreien Jahren und 10-jähriger Zinsbindung

  • bis zu 20 Jahre Kreditlaufzeit bei 1-3 tilgungsfreien Jahren sowie 10-jährige oder 20-jährige Zinsbindung

  • bis zu 30 Jahre Kreditlaufzeit bei 1-5 tilgungsfreien Jahren bei 10- oder 20-jähriger Zinsbindung

  • bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit mit vollständiger Tilgung zum Laufzeitende bei 10-jähriger Zinsbindung

Zusammengefasst

Das KfW 40 Plus Programm rechnet sich für Sie als Bauherr gleich mehrfach. Vorteile, die Sie nutzen sollten:

  • Sie erhalten eine unschlagbar günstige Finanzierung mit besonderen Vertragsbedingungen.

  • Sie machen sich unabhängig von steigenden Stromkosten, von Energiekonzern und sparen ab dem ersten Tag.

  • Sie reduzieren Ihren persönlichen CO2 Ausstoß und tragen positiv zum Klimawandel bei.

  • Sie haben ein zeitgemäßes Energiesystem und steigern damit den Wert Ihres neuen Hauses.

  • Die Investitionskosten werden über die KfW Förderung und durch die Energiekosteneinsparung getragen. Nachdem sich die Anlage refinanziert hat, liefert Ihnen das System Energie zum Nulltarif.

  • Sie benötigen nur noch sehr wenig externe Energie, die Sie bei enerix aus der Stromcloud erhalten.

  • Die Installationskosten sind geringer, wenn Sie die Anlage direkt während der Bauphase installieren lassen, als bei einer Nachrüstung.

  • Den umweltfreundlichen Strom können Sie auch für ein Elektroauto verwenden.

Noch mehr Informationen für Bauherren

Wollen Sie noch mehr Informationen rund um das Thema Photovoltaik und Stromspeicher erfahren? Laden Sie sich hierzu unseren kostenfreien Leitfaden Schritt für Schritt zur eigenen Photovoltaikanlage herunter, inkl. der Bauherren-Checkliste, an was Sie denken müssen, wenn Sie eine Photovoltaikanlage installieren wollen. Natürlich beraten wir Sie auch persönlich sehr gerne. Vereinbaren Sie hier einfach einen kostenfreien Beratungstermin.

Unser Service für Sie
  • Wir stimmen die technische Anbindung der Photovoltaikanlage und des Speichers mit Ihrer Baufirma, Ihrem Elektriker und Ihrem Heizungsbauer ab.

  • Wir melden Ihre Photovoltaikanlage beim zuständigen Energieversorger für Sie an.

  • Wir koordinieren mit Ihrer Baufirma den Montage- und Installtionszeitpunkt.

  • Wir koordinieren den Inbetriebnahmezeitpunkt mit dem Energieversorger.

  • Wir stellen Ihnen die notwendigen Unterlagen für die Förderung zusammen.

Photovoltaik-Leitfaden 2017

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